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Die Zeit, digitale Medien „auszuprobieren“ ist vorbei.

Das Internet ist wirklich kein neues Medium mehr. Echt nicht! Egal, welches akademisch festgelegte Datum nun sehr nah dran ist: Spätestens seit Mitte der Neunziger Jahre drehen und verändern sich unsere Kommunikationsprozesse. Der digitale Graben zwischen der Generation X und den Generationen Y und wächst immer weiter.

Dies ist empirisch belegt! Menschen um Mitte Vierzig haben sich naturgemäß an den Computer wie an eine neue Fremdsprache herangetraut. Nach einer gewissen Zeit und Übung beherrscht man sie meist, aber man geht nur sehr selten als Native-Speaker durch. Für jüngere Menschen ist der Umgang mit digitalen Technologien selbstverständlich. Sie sind „native Speaker“. Seit dem gehen Verständnislosigkeit und mangelnde Informationen zwischen den Generationen neben einander her.

Das Internet ist weder böse noch gut. Es ist einfach da.

Besonders auf gemeinnützige Organisationen haben diese Entwicklungen intensive Auswirkungen. Während sich selbst mittelständige Unternehmen mit akzeptablem Marketingbudget in die digitale Kommunikation gewagt haben, hinken besonders kleinere und gerade auch kirchennahe Nonprofits hinterher.

Schlagworte wie Suchmaschinenoptimierung (SEO), Soziale Netzwerke oder Online-Fundraising lösen leider bis heute noch vielerorts Kopfschütteln und Vorurteile aus. Meist aber nur aus dem Grund, weil die Themen nicht verstanden worden sind oder es Denkblockaden in der Organisation gibt.

Gemeinnützige Organisationen verdienen es jedoch, fit gemacht zu werden.

Meine Vision ist es, einen Teil dazu beizutragen, dass gemeinnützige Organisationen nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen den digitalen Wandel begreifen und daran teilhaben können.

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