Drachen am Wiehengebirge

This Is How I Work – So arbeite ich.

Ein „This Is How I Work“ Blogger-Stöckchen geht durch’s Netz und will beantwortet werden. Ich bin dabei gar nicht ganz sicher, wer es geworfen hat, da eine Site down. Also, ich versuch’s mal hier oder hier. Auf alle Fälle Danke dafür! Bereits seit einigen Wochen hatte ich auf meinem Plan, einen ähnlichen Artikel zu schreiben. Nun also, Kairos, Chance aufgegriffen und mitgemacht. Meine eigene Intention lag eigentlich darin, das reale Kopfschütteln vieler Kolleginnen und Kollegen ein wenig verschwinden zu lassen. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber mit einem komischen Job, den kaum jemand versteht oder sich fragt, wofür er da ist, steht man schon ab und zu als Alien da.

Also, mal die Parade-Fragen aufgenommen:

This is how I Work!

 

Bloggerinnen-Typ?

Privat- und Berufsblogger. Fast ausschließlich fachliche Themen auf sozialmarketing.de, früher im Chancenshop-Blog und bald in einem neuen Projekt, das gerade das Licht der Welt erblicken soll.
Ab und zu mal den ein oder anderen Gastbeitrag.

Gerätschaften digital?

iPhone 4S, iPad 2, 13er MacBook, 15er MacBook, diverses Sicherungszeugs.
Für die Fotografie eine Nikon D300 mit zig Zeugs, verschiedenen Kannen und allem, was dazu gehört.
Die beruflich gestellte Ausstattung sei hier mal ungenannt. (Schon mal versucht, mit einem BlackBerry Bold ´ne Facebookseite zu administrieren?)

Gerätschaften analog?

Okay, Stift und Block gehören dazu. Aber der Block ist ein Evernote Moleskine ;-). Meinen Deuter Gigant möchte ich auch nicht missen.

Arbeitsweise?

Morgens oder wahlweise abends vor der Tagesschau lese ich die eingehenden Feeds. Auch, wenn es mittlerweile circa 150 Abos sind, dauert das, je nach Zeitkontingent, nicht mehr als 30-45min am Tag. Gelesen wird am iPad mit Reeder oder, wenn in der Bahn unterwegs, auf dem iPhone (auch mit Reeder). Ziel ist es, die entsprechenden Feeds und Alerts aus meiner Fachwelt zu sammeln, um sie entweder für die Fundraisingwoche zu nutzen oder aber in den von mir betreuten Social Media Accounts zu gebrauchen.
Im Büro angekommen, gehen Google Reader feedly, Hootsuite, Facebook, Pocket, Mention, Xing, Google+ und Google Analytics im Firefox auf. So ist gewährleistet, dass die wichtigsten Dinge nicht an einem vorbei gehen.

This is how i work

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

Mein Denkzentrum besteht aus folgenden, für mich absolut notwendigen Tools:
Evernote, Penultimate, Reeder, Pocket, OwnCloud und vor allem aus dem GTD-Tool OmniFocus. Zusammen mit ifttt entstehen Abläufe und Markierungen, Automatismen und Speicherungen, die für Außenstehende möglicherweise leicht nerdy aussehen. Außerdem fließen etliche Alerts direkt in den Reeder. Entsprechend könnt ihr euch vorstellen, was die Schluss-Aus-Ende Nachricht vom Google Reader ausgelöst hat. Hier ist auch noch nicht alles zufriedenstellend gelöst oder optimiert.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Evernote, OmniFocus, MindNode und mit der Sprachmemo-Funktion vom iPhone.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Für die Fundraisingwoche arbeite ich viel mit Links. Daher liebe ich die via Reeder zur Verfügung gestellte Option, eigene Shortcuts wie z.B. dem Zwischenablegen der Artikellinks. Aber wenn Reeder nicht auch bald feedly unterstützt, wird’s dunkel.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?

ToDo-Ansätze und GTD-Ansätze unterscheiden sich. Ich arbeite seit circa einem Jahr mit OmniFocus und möchte sowohl diesen Arbeitsansatz als auch das Programm nicht mehr missen. Eigentlich mal einen eigenen Blogtext wert. Vielleicht, wenn mal wieder etwas Zeit ist.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?

Mein Kobo ist schon ganz nett ;-). Und mein Fahrrad möchte ich auch nicht missen.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Nerven?!

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Das ist völlig von der Laune abhängig. Tagsüber im Büro nichts, allein schon um den Bürokollegen nicht zu nerven. Zu Hause auf der Couch gerne skandinavischer Jazz, ein bisschen Café del Mar oder auch anderes jazzige ruhige Zeugs. Alles via Spotify.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

Bis vor einigen Jahren absolute Nachtigall, durch familiäre Entwicklungen ist die Nacht ziemlich schnell vorbei. Daher geht’s dann auch früh los. Private Blogtexte enstehen natürlich zu Hause und die Fundraisingwoche Sonntags morgens oder nachmittags. Berufliche Texte meist tagsüber, aber häufig nicht im Büro, da diese Umgebung nicht sehr kreativ ist. Aber Eulen finde ich trotzdem super.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Hmm, besser mal die Kolleginnen und Kollegen fragen. Inhaltlich vielleicht manchmal etwas provokant im Umgang mit Thesen zur digitalen Revolution und die Auswirkungen auf gemeinnützige Organisationen. Persönlich lieber zweite Reihe, nicht allein schon aus der persönlichen Definition des Berufs heraus.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Ich würde gerne mal was von den Kolleginnen und Kollegen aus dem sozialmarketing.de Team lesen. Ansonsten kann man schon bei Google ganz gut was sehen, wer sich zum Thema geäußert hat.

Der beste Rat den du je bekommen hast?

Ich habe schon viele gute Ratschläge bekommen. Davon waren auch viele richtig gut. Ob’s einen besten gibt? Keine Ahnung.

Noch irgendwas wichtiges?

Vieles ist wichtig! Am allerwichtigsten ist, Mensch zu bleiben!

Und jetzt Ihr!

Freu mich auf Pingbacks.

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