17 Comments

  1. Ricarda
    16. März 2013 @ 18:01

    Lieber Maik, wie gewohnt und wunderbar stellst Du Fragen, die auch andere beantwortet haben wollen! Sehr gern werde ich Dir umfassende Antworten im Zuge der Zertifizierungseinführung geben! Schon morgen – nach unserer nächsten Vorstandssitzung sollten wir weitere Papiere und Empfehlungen zirkulieren können. Sei gespannt und herzlich Willkommen im DFRV!

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    • Maik Meid
      16. März 2013 @ 18:11

      Hi Ricarda!
      Wow, das ging ja schnell. Respekt :-). Ganz herzlichen Dank. Ich bin gespannt und freue mich auf die Antworten.
      Bis dahin ein schönes Wochenende nach Berlin,

      Maik

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    • Maik Meid
      23. März 2013 @ 10:35

      Hi Ricarda!
      Mittlerweile ist ja schon wieder einige Zeit in’s Land gegangen. Gibt’s denn jetzt schon was aus der Vorstandssitzung zu berichten?

      Reply

  2. Christian Gahrmann
    17. März 2013 @ 1:27

    Liebe Ricarda, lieber Maik,
    ich hatte von den Zertifizierungsbemühungen des Deutschen Fundraisingverbandes noch gar nichts mitbekommen. Danke, Maik, dass ich durch Deinen Kommentar davon erfahren habe.
    Ich begrüße es natürlich, dass der Fundraisingverband durch die Zertifizierung die Qualität der Fundraiser in Deutschland sicherstellen möchte. Ich sehe dies im Übrigen als eine der Hauptaufgaben des Verbandes und finde, dass der Verband auf diesem Gebiet Hervorragendes leistet.
    Aber ich will doch nicht verhehlen, dass mich beim Lesen der Zertifizierungsregularien und auch der richtigen Einwände von Maik ein ungutes Gefühl beschleicht. Müssen wir denn alles messen, standardisieren und zertifizieren? Nicht nur Maschinen und Prozesse? Nun also auch noch uns selbst – in diesem Fall uns Fundraiser?
    Wenn argumentiert wird, dass die Zertifizierung nötig ist, um vor dem Hintergrund der vielfältigen Berufswege ins Fundraising die Qualität zu sichern, laufen wir dann nicht Gefahr, genau diese vielfältigen Einstiegswege, die dem Fundraising sicherlich gut getan haben und zum schnellen Wachstum dieser Branche beigetragen haben, zu verschließen? Ist der Umkehrschluss von „Zertifizierte FundraiserInnen gelten innerhalb der Branche als professionell und geachtet“ nicht vielleicht „Nicht-zertifizierte Fundraiser gelten als wenig professionell und geringer geachtet“.
    Die Offenheit des Berufsbildes „Fundraiser“ macht für mich dessen Faszination aus. Und ich möchte bei allen berechtigten Professionalisierungsbemühungen dafür plädieren, dass sie erhalten bleibt. Die Qualität von uns Fundraisern wird doch letztlich ohnehin – und zu Recht – an genau einer Kennzahl gemessen: den Spendeneinnahmen.
    Ich will nicht verhehlen, dass ich diesen Kommentar aus dem Bauch heraus geschrieben habe. Viele Argumente pro Zertifizierung habe ich wahrscheinlich nicht bedacht. Dennoch: Vielleicht bin ich altmodisch, aber reicht zur Qualitätsmessung nicht der Lebenslauf?
    Euch beiden einen geruhsamen und sonnigen Sonntag!
    Herzlich, Christian

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  3. Maik Meid
    17. März 2013 @ 11:16

    Hi Christian!
    Wow, vieles dabei, was mehr Diskussionen verlangt ;-).
    Daher nur kurz die Info, dass auch hier gerade die Diskussion läuft: https://www.facebook.com/frnetz/posts/157205431105305?comment_id=362341&notif_t=share_comment

    Vielleicht kopierst du es noch mal rein?

    Viele Grüße und Danke für den tollen Beitrag,

    Maik

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    • Britta Janssen
      19. März 2013 @ 22:03

      Hallo Maik Meid,
      Ich freue mich sehr, dass Ihr das Thema hier aufgreift, weil ich viele Ihrer Fragen teile. Leider funktioniert der o.a. Link bei mir nicht, dabei würde ich die Diskussion gerne mitverfolgen. Freundliche Grüße aus Kölle, Britta Janssen

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      • Maik Meid
        19. März 2013 @ 22:06

        Hallo Britta,
        danke für den Hinweis. Es liegt daran, dass die Diskussion im privaten Bereich bei Facebook läuft. Ich habe deine Anfrage gerade beantwortet. Es sollte jetzt funktionieren. Einen schönen Abend!

        Maik

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  4. Jörg Eisfeld-Reschke
    17. März 2013 @ 14:27

    Oh, in der Diskussion hat sich hier seit gestern ja einiges getan. Nachdem in der letzten Fundstücke-Ausgabe auf die Studie von @Patrick Widera und mir Bezug genommen wird, möchte ich auch einige Gedanken dazu äußern:
    Sowohl die Vielfalt der Fundraising-Ausbildungen als auch die Anzahl der Fundraiser im deutschsprachigen Raum sind weit größer, als wir bis dato dachten. Ein weiteres Ergebnis ist, dass die Inhalte und Methoden in den Ausbildungen sehr ähnlich sind. Unterschiede liegen vor allem in Dauer, Preis, Betreuung und Laut Katja Deckert entspricht in Deutschland nur die Fundraising-Akademie den Standards der European Fundraising Association (EFA).

    Daraus ergeben sich für mich zunächst grundsätzliche Fragen:
    1. Wieso finden die EFA-Standards bislang so wenig Anklang?
    2. Sollten Standards nicht zunächst für die Ausbildung und die Ausbilder eingeführt werden?

    Was die konkreten Fragen zur Personenzertifizierung betrifft, möchte ich ergänzen:
    3. Warum sollten eineinhalb Jahre der richtige Bewertungszeitraum sein?
    4. Worin ist Eingrenzung der Gültigkeit der Zertifizierung auf drei Jahre begründet?
    5. Wird die fachliche Auseinandersetzung in Publikationen und Vorträge berücksichtigt? Wie ist deren Güte zu bewerten?

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  5. Matthias Daberstiel
    17. März 2013 @ 21:39

    Hallo Maik, hallo Jörg,

    Auf der letzten Mitgliederversammlung des DFRV im April 2012 wurde die Zertifizierung bereits angekündigt. Bin gespannt ob das bis April 2013 nun wirklich noch was wird. Zu unterscheiden ist die Zertifizierung für die Ausbildung durch die EFA und die Zertifizierung für Fundraiser, wie Maik sie begrüßt. Das bisher nur die Fundraising-Akadenmie die EFA-Zertifizierung erfolgreich absolviert hat, liegt wohl auch daran, das in anderen Ländern die Verbände die Zertifizierung der EFA offensiver umsetzen und ihre Mitglieder auf Ausbildungseinrichtungen hinweisen, die zertifiziert sind.

    Zusammen kommt die Ausbildungszertifizierung mit der Fundraiser-Zertifizierung zum Beispiel durch ein vor zwei Jahren bereits angedachtes Punktesystem das Ausbildungen aber auch Weiterbildungen wie Fundraisingtage und Tagungen bewerten könnte. Sozusagen Credit-Points für Fundraiser. Leider ist davon mittlerweile nichts mehr zu hören. Da wir als Fundraiser-Magazin auch seit Jahren Teilnahmezertifikate für unsere Fundraisingtage vergeben, würden wir uns hier sogar bemühen, denn es wäre ja auch ein Qualitätsnachweis für die Veranstaltung.
    Gefordert wäre an der Stelle eine transparente Diskussion über Qualitätsstandards, die bisher aber ausblieb. Für Veranstalter von Weiterbildungen ist die EFA Zertifizierung zu groß, aber der DFRV könnte hier gemeinsam mit der Akademie leistungsorientierte Standards setzen. Ich bleibe also gespannt auf die Vorschläge und transaprente Diskussion des Verbandes.

    Viele Grüße

    Matthias Daberstiel

    Reply

  6. Jörg Eisfeld-Reschke
    18. März 2013 @ 1:01

    Hallo Matthias,

    die Zertifizierung von Fundraising-Ausbildungsträgen und von Fundraisern sind zwei Handlungsstränge mit dem gleichen Ziel: Exzellente Fundraiser. Daher finde ich es angebracht darüber nachzudenken, welcher Weg der wirksamere ist.

    Das Credit Point-System ist in der Funstücke 1-2013 beschrieben. Für die Teilnahme am DFRK soll es 5CP, für eintägige Fortbildungsveranstaltungen 3CP, Teilnahme anb halbtägigen Veranstaltungen 2CP und an kürzeren Veranstaltungen 1CP geben.

    Viele Grüße,
    Jörg

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  7. Fundraisingwoche vom 11.-17.03.2013 | sozialmarketing.de - wir lieben Fundraising
    18. März 2013 @ 19:02

    […] Du auch mitbekommen? Jörg: Ja, nachdem Du mich darauf hingewiesen hast. Maik: Ich hatte da mal so ein paar Fragen aufgeschrieben… Jörg: Und daraus sind schnell ein paar mehr Fragen geworden. Maik: Aber ich habe mich sehr […]

    Reply

  8. Fundraisingwoche vom 18.-24.03.2013 | sozialmarketing.de - wir lieben Fundraising
    25. März 2013 @ 19:00

    […] sonst? Die Zeit lädt ein und immer noch keine versprochene Antwort auf die Fragen zur Zertifizierung. Wir brauchen neue globale Gesetze für Brillenträger und […]

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  9. Ricarda
    26. März 2013 @ 16:24

    Wir arbeiten uns im Jahr 2013 weiter voran!

    Unsere Ziele im Fundraising Verband sind gesteckt und weitere Meilensteine werden gesetzt. Heute haben wir weitere Rahmenbedingungen veröffentlicht, welche einige Fragen beantworten. Dennoch ein paar Antworten werden offen bleiben, denn die Einführung der Zertifizierung bleibt im ersten Jahr ein dynamischer Prozess. Wir alle haben ein Ziel – die Kultur des Gebens zu stärken – wir alle können es gestalten! Hier geht’s zum Link dazu: http://www.fundraisingverband.de/information/bildung-und-karriere/zertifizierung-als-fundraiser.html

    @Christian Gahrmann, Deine Gedanken sind willkommen – sehr gern können wir gemeinsam auf der Mitgliederversammlung darüber sprechen, denn die Einführung der Zertifizierung wurde von der Mehrzahl der Mitgliedern initiiert. Ich freue mich auf weitere Fragen, Anmerkungen und Gedankenanstöße.

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    • Maik Meid
      26. März 2013 @ 21:43

      Ja, einiges ist geklärt. Aber wie kommt ihr denn auf die Aussage, dass zertifizierte Fundraiser im Schnitt 17% mehr verdienen? Das kann ja nur aus internationalen EFA-Erhebungen stammen, da in Deutschland ja bislang gar nichts zertifiziert wurde. Wo kommt diese Zahl her?

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  10. Matthias Daberstiel
    26. März 2013 @ 20:40

    Für mich stellt sich eine ganz praktische Frage. Wieso müssen EFA-zertifizierte Akademie-Absolventen die auch im DFRV-Mitglied sind für 190 Euro ein Zertifikat erwerben? Warum ist man hier auf Verbandsseite nicht clever und gibt denen für drei Jahre das Zertifikat und kann so bis zum Kongress schon mit einigen hundert zertifizierten Fundraisern werben? Das wäre doch eine Chance das richtig gut zu etablieren! Wer das Zertifikat dann behalten will, legt das Geld bestimmt gut an und bildet sich in den drei Jahren auch weiter und erwirbt Credit Points. Wäre auch im Sinne der verbandseigenen Veranstaltungen mit CPs! Oder?

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  11. Personenzertifizierung quo vadis? | sozialmarketing.de - wir lieben Fundraising
    10. Dezember 2013 @ 14:32

    […] und Kollegen im Rahmen der Veranstaltung präsentiert werden würden. Es gab damals auch eine rege Diskussion im Netz dazu. Sind wir also wirklich keinen Schritt weiter? Was wird passieren? Wie schätzt Du die […]

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  12. Fundraisingwoche vom 20.01.-26.01.2014 | sozialmarketing.de - wir lieben Fundraising
    27. Januar 2014 @ 19:02

    […] zurücklehnen und warten, was die Arbeitsgruppe liefert? Maik: Genau. Diskutieren können wir dann endlich konkreter. Jörg: Ich bin vermutlich genauso gespannt wie […]

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